Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Mainz-Wiesbadener

Ostermarsch 2012

am Karsamstag, 7. April 2012 in Wiesbaden

10.30 Uhr, Hauptbahnhof Wiesbaden

Neu: Video vom Mainz-Wiesbadener Ostermarsch 2012

Der Aufruf zum Ostermarsch als pdf-Datei

F├╝r eine Welt ohne Krieg, Milit├Ąr und Gewalt !

Seit Jahren f├╝hrt Deutschland mit zunehmender Intensit├Ąt Kriege in aller Welt, nirgends hat dies zur Befriedung der jeweiligen Konflikte gef├╝hrt. Weder in Afghanistan, noch am Horn von Afrika oder im Kosovo wurden vor Ort demokratische Strukturen geschaffen oder den Menschen auch nur ein Leben ohne permanente Bedrohung gesi┬şchert. Im Gegenteil: je mehr Truppen entsandt werden, umso schlimmer wird es f├╝r die jeweils betroffene Bev├Âlkerung und f├╝r zivile Hilfs┬şorga┬şni┬şsatio┬şnen, die sich schlie├člich zur├╝ckziehen m├╝s┬şsen.

Das ist kaum verwunderlich: Die Bundeswehr wird, wie alles Milit├Ąr, in erster Linie zur Durch┬şsetzung und Sicherung wirtschaftlicher und macht┬şpoli┬ştischer Interessen eingesetzt.

Deutschland ist Europameister bei den R├╝stungs┬şex┬şporten. Die deutschen Exporte von Kriegswaf┬şfen und R├╝stungsg├╝tern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgra┬şnate oder einer Landmine. Zu den Empf├Ąngern deutscher Waffen, R├╝stungs┬şg├╝ter und Lizenzen z├Ąhlen selbst Diktaturen und autorit├Ąre Regime, die die Menschenrechte mit F├╝├čen treten.
Schluss mit R├╝stungsproduktion und Waffen┬şhandel!

Der Ausbau der Bundeswehr zur Armee f├╝r Inter┬şventionskriege wird vorangetrieben. Dadurch soll ihr Einsatz effektiviert werden, sowohl im Aus┬şland als auch im Innern.

Gerade auch nach der Aussetzung der sogenannten ÔÇ×WehrpflichtÔÇť (abgeschafft ist sie keineswegs) betreibt die Bundeswehr vehement eine Militari┬şsierung der ├ľffent┬şlichkeit, im Fernsehen und in Printmedien, bei zivilen Veranstaltungen, selbst Hobby- und Ausbildungsmessen und unmittelbar in den Schulen, um ihr schlechtes Image aufzupo┬şlieren, die Bev├Âlkerung auf ihre Kriege einzu┬şstimmen ÔÇô und nicht zuletzt um den fehlenden Nachwuchs zu rekrutieren.
Eine dem Frieden verpflichtete Gesellschaft braucht keine Armee!

Krieg wird immer mehr als selbstverst├Ąndliches Mittel der Au├čenpolitik und der Interessen┬şdurch┬şsetzung propagiert. Indem Bundes┬şkanzlerin Mer┬şkel ├Âffentlich Freude ├╝ber den Tod von Osama bin Laden be┬şkundet, wird versucht, emotional Unter┬şst├╝tzung f├╝r die Gewalt zu mobilisieren. Die soge┬şnannten humanit├Ąren Argumente f├╝r Krieg erwei┬şsen sich regelm├Ą├čig als vorgeschoben, auch im Libyen-Krieg, in dem die angeblich zu sch├╝tzende Zivilbev├Âlkerung von der NATO bombardiert und von Rebellen massakriert wurde.

Krieg darf kein Mittel der Politik sein!Krieg und Gewalt sind keine L├Âsung!Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.Krieg ist organisierter Massenmord.Krieg schafft die Voraussetzungen f├╝r neue Kriege und neue Gewalt.

Dieser gef├Ąhrlichen Dynamik m├╝ssen wir uns ent┬şge┬şgenstellen, indem wir uns f├╝r Abr├╝stung, Ent┬şmilitari┬şsierung, gewaltfreie Konfliktl├Âsung und die Beseiti┬şgung aller Kriegsursachen einsetzen.

Wir treten ein f├╝r:

  • R├╝ckzug der Bundeswehr aus Afghanistan und allen anderen Auslandseins├Ątzen, Aus┬ştritt aus der NATO, eine Bundesrepublik ohne Armee
  • Abzug der Besatzungsm├Ąchte aus Irak und Afghanistan;
  • Abschaffung aller Kriegs- und Zwangsdienste, nicht nur Aussetzung des Kriegsdienst┬şzwangs; Ende der Verfolgung von Kriegs┬şdienstverwei┬şgerern in aller Welt, Asyl f├╝r Kriegsdienstverweigerer
  • drastische K├╝rzung der R├╝stungsausgaben
  • Beendigung aller Waffenexporte
  • zivile Nutzung von Milit├Ąranlagen und R├╝s┬ştungsfabriken (R├╝stungskonversion);
  • Abschaffung von Atomwaffen - z.B. den in B├╝chel (Eifel) stationierten Atomwaffen - und Atomkraftwerken;
  • Abkehr vom ├ľl zugunsten erneuerbarer Energien und einer Lebens.- und Produk┬şti┬şonsweise, die mit deutlich weniger Energie auskommt; Klimapolitik ist Friedenspolitik!
  • Sicherung und Verteidigung sozialer und poli┬ştischer Errungenschaften und damit gegen Polizeigewalt, Sozialabbau, ├ťberwachungs┬şstaat und Bundeswehreinsatz im Innern
  • eine gerechte Weltwirtschaftsordnung

 Es rufen auf

  • Alevitisches Kulturzentrum Mainz e.V./Mainz Alevi K├╝lt├╝r Merkezi
  • Antirassistische Gruppe Mainz
  • ARAK Antirassistischer Arbeitskreis Mainz
  • Attac Mainz
  • Attac Wiesbaden
  • Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF AKK)
  • Connection e.V.
  • Deutsche Friedensgesellschaft ÔÇô Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Mainz
  • Deutsche Friedensgesellschaft ÔÇô Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Wiesbaden
  • DGB Mainz-Wiesbaden
  • DIE LINKE. Mainz
  • DIE LINKE. Rheinland-Pfalz
  • DIE LINKE. Wiesbaden
  • DKP Mainz
  • DKP Rheinland-Pfalz
  • DKP Wiesbaden-Rheingau/Taunus
  • GEW Mainz-Bingen
  • IG BAU Bezirksverband Wiesbaden-Limburg
  • IG Metall Wiesbaden-Limburg
  • Iranisches Kulturzentrum e.V.
  • Linksw├Ąrts e.V.
  • Mainzer Initiative gegen Hartz IV
  • Mainz ├ľzg├╝rl├╝k ve Dayanışma Derneği / Verein Freiheit und Solidarit├Ąt Mainz
  • Medieninitiative Mainz-Wiesbaden Radio Quer
  • Partei Mensch Umwelt Tierschutz ÔÇô Die Tierschutzpartei LV Rheinland-Pfalz
  • Politische Lesben-und Schwulengruppe ROSA L├ťSTE
  • Rathausfraktion Linke&Piraten Wiesbaden
  • SDAJ Wiesbaden-Rheingau/Taunus
  • ver.di Bezirk Wiesbaden
  • ver.di Bezirk Rhein-Nahe-Hunsr├╝ck
  • VVN/BdA Kreis Mainz-Bingen
  • W├Ąhlergruppe Linke Liste Wiesbaden

Spenden f├╝r den Ostermarsch bitte an:
DFG-VK Wiesbaden, GLS-Bank, BLZ 430 609 67, Konto-Nr. 4006161719,
Stichwort: Ostermarsch

Letztes Update: 18.12.2012 15:57
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