Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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AktionsbĂĽndnis

Krieg beginnt hier - keine Beihilfe aus der Pfalz!

Das AktionsbĂĽndnis wurde am 14. November ins Leben gerufen, bei einem offenen Diskussionsabend, zu dem unter dem Motto Mutig gegen Waffenexporte die DFG-VK Pfalz und die Friedensinitiative e.V. Neustadt im Rahmen der Ă–kumenischen Friedensdekade eingeladen hatten. Gekommen waren an diesem Abend auch VertreterInnen von Kirche, Friedensgruppen, Menschenrechtsgruppen sowie GlobalisierungskriterInnen aus der Pfalz und Baden.

Nächstes Treffen:

NEUSTADT/W.
Mittwoch, 16. Januar 2013, 19.30 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Von-Hartmann-Str. 11

Deutschland steigerte in den vergangenen Jahren stetig seine Rüstungsexporte. Es steht weltweit an dritter Stelle. Der Anteil aller exportierten Waffen und Rüstungsgüter aus Deutschland liegt bei 11%. Der jüngst veröffentlichte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung von 2011 belegt den ansteigenden Trend. Etwa 42% der Exporte gehen in Drittländer, d.h. nicht zur EU und Nato gehörende Staaten. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Staaten in Krisenregionen und Staaten, in denen die Menschrechte missachtet werden.

Die Mercedes Benz AG in Wörth mit ihren Militärlastwagen dĂĽrfte der wichtigste pfälzische RĂĽstungsexporteur sein. Vom Unimog ĂĽber Actros bis zum Zetros gibt es fast alle LKW-Typen auch in einer gepanzerten Version als Militärfahrzeug.  In vielen Ländern transportieren Mercedes-Benz-Trucks in ihrer militärischen Version Soldaten und Kriegsgerät an die Kriegsfronten. (So lieferte das Mercedes-Benz Werk im Jahr 2010 Militär-LKWs vom Typ „Actros“ im Wert von 7,5 Millionen Euro an das Gaddafi-Regime in Libyen.) Dies wird in der Ă–ffentlichkeit kaum bekannt gemacht. Auf der deutschen Internetseite des Mercedes-Benz-Werkes gibt es z.B. keine Informationen zur Produktion dieser RĂĽstungsgĂĽter. Das Geschäft mit den Militärfahrzeugen ist fĂĽr die Mercedes-Benz AG eine profitable Nebeneinkunft. Ein Verzicht auf den Export dieser RĂĽstungsgĂĽter wäre angesichts des Gesamtumsatzes kein bedrohlicher Verlust fĂĽr den Konzern.

Der Aktionskreis „Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz“ fordert die Mercedes Benz AG zum Verzicht auf diese Geschäfte auf.  Ein Verzicht wĂĽrde dem Frieden und den Menschenrechten weltweit dienen.

Einladung zum Treffen des Aktionsbündnisses „Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz“

Liebe Leute,
nach unserem vergangenen Gründungstreffen möchten wir Euch gerne zum nächsten Treffen einladen, um weitere Aktionen zu planen.

Zeit: Mittwoch, 16. Januar 2013, 19.30 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus, Von-Hartmann-Str. 11, Neustadt

Tagesordnung:
1. Planung und Koordination
1.1. Ziele
Auf welche Ziele können wir uns einigen? Nah- und Fernziele.
Mit welchen Forderungen treten wir an die Öffentlichkeit: Stopp der militärischen Produktion in Wörth? Keine Lieferung an Drittstaaten?...
1.2. Aufgaben und Aktionen
Mit welchen Schritten beginnen wir?
Konzentration auf Ă–ffentlichkeitsarbeit? Planung von Aktionen?
- Ă–ffentlichkeitsarbeit: welche Aufgaben erscheinen sinnvoll und/oder realistisch? (siehe Protokoll)
- Aktionen: Welche Aktionen erscheinen sinnvoll und/oder realistisch? (siehe Protokoll)
- Kampagne vor der Bundestagswahl?
- zeitliche und personelle Koordination: zeitliche Abfolge und Aufgabenverteilung
2. Finanzen
3. Vereinbarung über Zeiten und Orte der nächsten Treffen
4. Verschiedenes

In der Hoffnung Euch zahlreich beim nächsten Treffen zu sehen
und mit friedlichen GrĂĽĂźen
Hans-JĂĽrgen Hemmerling und Bettina Seckler

Kontakt:

  • DFG-VK Pfalz, Bettina.Seckler<at>t-online.de
  • Friedensinitiative Neustadt, hemmerling-neustadt<at>t-online.de



 

Letztes Update: 29.12.2012 22:27
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