Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband Rheinland-Pfalz

Was geht uns denn der Frieden an?

Was sollten die Ziele einer deutschen Friedenspolitik sein?

Diskussionsveranstaltung zum Antikriegstag

mit den Bundestagskandidaten und -kandidatinnen des Bundestagswahlkreises Neustadt–Speyer von CDU, Piraten, SPD, Linken, Grünen und FDP

Neustadt/W., Dienstag, 3. September 2013

Casimirianum, Ludwigstr. 1, 20 Uhr

Ankündigung als pdf

In vielen Teilen der Welt wie Afghanistan, Mali oder Syrien tobt Krieg oder Bürgerkrieg. Für uns, die wir seit 68 Jahren in Deutschland keinen Krieg mehr erlebt haben, scheint dies alles weit weg zu sein. Doch dies täuscht

  • Seit 12 Jahren ist die Bundeswehr am Krieg in Afghanistan beteiligt. Sie hat sich zu einer weltweiten Interventionsarmee entwickelt.
  • Deutschland liefert weltweit Waffen auch in Krisengebiete und an Länder, in denen die Menschenrechte nichts gelten.
  • Noch immer droht uns - auch nach dem Ende des kalten Kriege - die atomare Vernichtung. In Büchel werden die Atomraketen nicht abgebaut, sondern modernisiert.
  • Die Kluft zwischen armen Entwicklungsländern und reichen Ländern wie Deutschland wächst. Dies ist der Boden, auf dem bewaffnete Konflikte entstehen, und in ihrer Folge Hunger und Flüchtlingsströme.

Wir meinen: Solange weltweit Kriege geführt werden, ist der Fieden bei uns nicht sicher. Von allen Fragen ist jene nach dem Frieden die Wichtigste. Diese Frage darf im Bundestagswahlkampf 2013 nicht untergehen.

Veranstaltet von

  • amnesty international
  • attac
  • DGB
  • DFG-VK Pfalz
  • Friedensinitiative Neustadt
  • terre des femmes

Der Antikriegstag (1. September) erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, in dessen Verlauf etwa 52 Millionen Menschen getötet wurden.



Letztes Update: 13.08.2013, 17:37 Uhr