Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Proteste gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine

 

TRIER: Sonntag, 10. April 2022

Demonstration: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

14 Uhr, Viehmarktplatz

Demonstration des AktionsbĂĽndnisses gegen den Krieg 

 

 

 

Veronika und Elisabeth Gielow, RĂĽdiger Schilp, Mainz 20.3.2022

Bisherige Kundgebungen und Demonstrationen

TRIER: Sonntag, 27. März 2022

Schweigemarsch: Die Bombardierung muss aufhören! Nieder mit Putin & Assad!

Für Frieden und Menschenrechte, für Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und Syrien, sowie allen Opfern von Diktatur und Krieg weltweit

 14 Uhr, Porta Nigra

 

MAINZ, Sonntag, 20. März 2022

Stoppt den Krieg! Frieden fĂĽr die Ukraine und ganz Europa!

Ein BĂĽndnis Mainzer Parteien hatte zur Kundgebung gegen den Ukraine-Krieg eingeladen. Neben Parteien kamen auch attac und die DFG-VK zu Wort. FĂĽr die DFG-VK sprach Veronika Gielow. Zuvor sang ihre Tochter Elisabeth eine Strophe des Liedes "Wozu sind Kriege da?, instrumentell begleitet von RĂĽdiger Schilp.

Rede von Veronika Gielow (DFG-VK Mainz-Wiesbaden) bei der Kundgebung Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa! am 20. März 2022 in Mainz

 

11.-14. März in Mainz, Trier und Neustadt

MAINZ, Freitag, 11. März 2022

Demonstration: NEIN zum Krieg! JA zum Klimaschutz!

16 Uhr, Hauptbahnhof Mainz

Video: Abschlusskundgebung der Demonstration NEIN zum Krieg! JA zum Klimaschutz! 51:41 min

 

TRIER, Sonntag, 13. März 2022

Kundgebung: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

14 Uhr, Viehmarkt Trier

Veranstalterin ist wieder das Trierer Aktionsbündnis gegen den Krieg mit der AGF, das auch letzten Sonntag organisierte. Das Bündnis fordert die russische Regierung auf, sofort alle Kampfhandlungen einzustellen und das Militär abzuziehen, an den Verhandlungstisch zu treten und Differenzen mit anderen Staaten diplomatisch und nicht gewalttätig zu lösen. „Zumindest müssen sofort humanitäre Korridore eingerichtet und gesichert werden, um die Zivilbevölkerung aus dem Kriegsgebiet zu evakuieren.“

Nach Einschätzung des Aktionsbündnisses markiert der 24.2.2022 einen Wendepunkt in der Geschichte Europas: „Die verlogenen Zusagen des russischen Regimes, keinen Krieg in der Ukraine zu wünschen, sind Makulatur; es hat die Ukraine von allen Seiten her überfallen. Sämtliche diplomatische Verhandlungen treten auf der Stelle.“ Nach Informationen des Aktionsbündnisses wurden über 2000 friedliche Menschen bisher ermordet, davon 50 Kinder. Die Infrastruktur in den Städten wird massiv zerstört: 202 Schulen, 35 Krankenhäuser und 1500 Wohnhäuser wurden zerbombt. „Wir alle müssen alles dafür tun, dem Sterben der Menschen, Kindern, Frauen, queeren Personen und Männern ein Ende zu setzen. „ Deshalb ruft das Trierer Aktionsbündnis gegen den Krieg für Sonntag, 13. März 2022, ab 14 Uhr zur Kundgebung „Solidarität mit den Menschen in der Ukraine“ auf dem Viehmarktplatz Trier auf.

Das Bündnis fordert die russische Regierung auf, sofort alle Kampfhandlungen einzustellen und das Militär abzuziehen, an den Verhandlungstisch zu treten und Differenzen mit anderen Staaten diplomatisch und nicht gewalttätig zu lösen. „Zumindest müssen sofort humanitäre Korridore eingerichtet und gesichert werden, um die Zivilbevölkerung aus dem Kriegsgebiet zu evakuieren.“

Putin muss in seiner Position empfindlich geschwächt werden.“ so das Bündnis. Es fordert daher die Bundesregierung sowie die EU auf, alles dafür zu tun, so schnell wie möglich vom klimaschädlichen und kriegstreibenden Erdgas aus Russland wegzukommen. Denn die wirtschaftlichen Sanktionen gegen das Putin-Regime greifen nicht hart genug. Auch, weil die deutsche und europäische Politik seit Jahrzehnten die Klimakatastrophe ignoriert und die Energiewende nicht forciert habe. „So macht uns die Fokussierung auf fossile Brennstoffe jetzt energiepolitisch abhängig von der russischen Diktatur. Die Folgen sehen wir seit Tagen an den Tankstellen.“ Und das belaste vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen. Daher fordert das Bündnis einen sofortigen sozialverträglichen Umstieg auf erneuerbare Energien.

„Klar ist, dass Deutschland und die EU so schnell wie möglich vom klimaschädlichen und kriegs­treibenden Erdgas aus Russland wegkommen müssen. Klar ist auch, dass Atomkraft und Kohlekraft­werke keine Lösungen, sondern weitere Un­sicherheitsfaktoren sind. Das zeigt der Angriff auf das Atomkraftwerk Saporischschja genau wie die zahlreichen Öldepots, die bereits Raketenangriffen ausgesetzt sind, stellen sie eine große Gefahr für Umwelt und Menschen in ganz Europa dar.“

Das Aktionsbündnis gegen den Krieg nennt vier Punkte was wir tun können:

Spenden: Viele Verbände, aber auch private Initiativen haben zu Geld- und Sachspenden aufgerufen. Infos dazu findet ihr in Zeitungen und sozialen Netzwerken. Macht mit!
Wohnmöglichkeiten anbieten: Wer ein Bett, ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung stellen kann, sollte sich auf der Webseite www.trier.de/helfen informieren. In der Stadtver­waltung ist die Hilfe mit einer Beratungsstelle angelaufen und um Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Sprachmittler*in werden: Du sprichst Ukrainisch, Russisch oder Polnisch und möchtestehrenamtlich Menschen im Alltag und bei Behördengängen unterstützen? Informationen: www.integration-trier.de
Auf die Straße gehen: Steht auf und ein für den Frieden! Zeigt eure Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und denen, die fliehen müssen. Beteiligt euch an Aktionen für den Frieden wie unsere Kund­gebung „Solidarität mit den Menschen in der Ukraine“ am 13.3.2022, 14 Uhr Viehmarktplatz Trier.

Das AktionsbĂĽndnis weist darauf hin dass Rechtsradikale Menschen/Organisationen/Symbole von der Kund­gebung aus­ge­schlossen sind. Die Teilnehmenden werden gebeten, auf Vergleiche zu verzichten, die als Relativierung der Shoah ver­standen werden können.           Mehr dazu

NEUSTADT/W., Montag, 14. März 2022

Stoppt den Krieg! Frieden fĂĽr die Ukraine und ganz Europa

Kundgebung

von 17 bis 18 Uhr, Marktplatz

Rede von Hans-JĂĽrgen Hemmerling (DFG-VK Pfalz & Friedensinitiative Neustadt)

 

 

 

Kundgebungen am 6. März 2022

MAINZ:

Stoppt den Krieg! Frieden fĂĽr die Ukraine und ganz Europa!

Friedenskundgebung

Sonntag, 6. März 2022
12 Uhr, Gutenbergplatz, Mainz

Wir fordern die russische Regierung auf, die Angriffe auf die Ukraine sofort zu beenden und sich zu einer gemeinsamen Entspannungspolitik zu bekennen. Die Waffen müssen jetzt und sofort schweigen und es muss gemeinsam nach einer friedlichen Lösung gesucht werden, welche die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt. Frieden jetzt!

Bilder von der Kundgebung & Rede von Dr. Gernot Lennert, LandesgeschäftsfĂĽhrer der DFG-VK Rheinland-Pfalz,  Nein zum Krieg in der Ukraine! Solidarität mit Kriegsdienstverweigern und Deserteuren!

Mehr zur Kundgebung in Mainz

TRIER:

Putin raus aus der Ukraine – Gegen Krieg – für konsequente Friedenspolitik

Demonstration

Trier, Sonntag, 6. März 2022
14 Uhr, Viehmarkt

Am 24.2. hat das russische Regime seine verlogenen Zusagen, es wolle keinen Krieg in Europa, gebrochen, diplomatische Optionen verworfen und die Ukraine von allen Seiten her überfallen. Die meisten haben es bis zuletzt nicht glauben wollen, dass das wirklich möglich ist. Doch die Ukraine ist nicht das erste Opfer der imperialistischen, russischen Kriegsmaschinerie. In den letzten Jahrzehnten verwüstete sie Tschetschenien, Georgien und Syrien. Die russische Bevölkerung wird zunehmend unterdrückt, Oppositionelle ermordet oder weggesperrt. Die Stimmen dagegen blieben leise, für die Opfer gab es weder Schutz noch Unterstützung. Das war auch im Krieg in der Ukraine so, der de facto nach der Maidan-Revolution gegen den prorussischen Präsidenten Janukowitsch 2014 begann. Damals nutzte die russische Regierung die Gelegenheit Gebiete zu annektieren. Seitdem befand sich die Ukraine in einem nie erklärten Krieg, der 13.000 Menschenleben forderte.

Vor wenigen Tagen hat sich der Krieg auf die ganze Ukraine ausgedehnt und ein Ausmaß erreicht, wie es seit 1945 für nicht mehr möglich gehalten wurde. Hunderttausende fliehen, viele mehr sind im Kriegsgebiet gefangen. Gerade jetzt brennen die Millionenstädte Kiev und Charkiw. Die russische Propaganda greift Missstände im Land auf und übertreibt sie maßlos. Weil es eine starke Rechte im Land gibt behauptet Putin die, von einem jüdischen Präsidenten regierte, Ukraine solle „entnazifiziert“ werden. Kulturelle Konflikte werden zum angeblichen „Genozid“. Der wahre Genozid gegen russischsprachige Ukrainer:innen geht genau jetzt von der russischen Armee aus, die flächendeckend dicht besiedelte Wohngebiete in der Ostukraine beschießt. Dieser mörderische Krieg, der die Leben unserer ukrainischen Freund:innen, Verwandten, Partner:innen und Kolleg:innen bedroht, ist zu verdammen. Er ist ein maßloses Verbrechen an der Menschlichkeit und bedroht wie nichts anderes Bemühungen um Frieden und Abrüstung. Selbst vor Drohungen mit Nuklearschlägen schreckt die russische Diktatur nicht mehr zurück.

Angesichts des Grauens des Krieges sagen wir: Dieser Krieg muss sofort enden. Russland muss die Bombardierung einstellen, die Truppen abziehen, die völkerrechtswidrig besetzten Gebiete zurückgeben, den Frieden wiederherstellen. Wir fordern alle mit Kontakten nach Russland auf, die Russ:innen zum kompromisslosen Eintreten für den Frieden, zum Sturz der Diktatur und Soldaten zum desertieren aufzurufen. Wir verneigen uns vor dortigen Kriegsgegner:innen, die alles riskieren. Wir hoffen, dass viele ihnen folgen. (...)

Vollständiger Aufruf

Reden und Videos

von Kundgebungen und Demonstrationen gegen den Ukraine-Krieg 2022

 

 

Letztes Update: 18.05.2022 21:07
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